[VMWare ESXi] Online Upgrade von VMWare ESXi 6.0 auf 6.5

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Es gibt verschiedene Methoden einen ESXi Server von 6.0 auf 6.5 zu aktualisieren, eine einfacher Methode ist es, es via ISO direkt vor Ort am Server zu tun. Hier möchte ich aber auf die Alternative eingehen, wie man das Update via Online-Update durchführt.

1) SSH muss als Dienst auf dem ESXi Host unter den Diensten aktiviert werden. Sofern schon die Host-UI installiert ist, finden Sie die Option unter Host -> Verwalten -> Reiter Dienste -> TSM-SSH -> Rechtsklick -> Starten.

2) Aktivieren Sie nun die ausgehende HTTP Firewallregel:

esxcli network firewall ruleset set -e true -r httpClient

3) Lassen Sie sich nun via folgendem Befehl die verfügbaren Online Profile für ein mögliches Update anzeigen:

esxcli software sources profile list -d https://hostupdate.vmware.com/software/VUM/PRODUCTION/main/vmw-depot-index.xml | grep -i ESXi-6.5 | grep 201710

Wie Sie sehen, grenze ich am Ende noch auf den aktuellen Monat ein, um das neuste Paket zu erhalten. Passen Sie den Datumswert an das aktuelle Datum an, sollte kein Ergebnis angezeigt werden, entfernen Sie den „| grep 201710“ Teil komplett in dem Befehl.

Sie sollten nun dieses Ergebnis erhalten:

[root@esx:~] esxcli software sources profile list -d https://hostupdate.vmware.com/software/VUM/PRODUCTION/main/vmw-depot-index.xml | grep -i ESXi-6.5 | grep 201710
ESXi-6.5.0-20171004001-standard   VMware, Inc.  PartnerSupported
ESXi-6.5.0-20171004001-no-tools   VMware, Inc.  PartnerSupported

4) Mit folgendem Befehl lösen Sie nun das eigentliche Update aus: Nach dem Parameter -p setzen Sie das Image aus dem eben ausgeführten Befehl mit dem Zusatz „-standard“ ein. In diesem Beispiel ist dies: ESXi-6.5.0-20171004001-standard

esxcli software profile update -p ESXi-6.5.0-20171004001-standard -d https://hostupdate.vmware.com/software/VUM/PRODUCTION/main/vmw-depot-index.xml

5) Das Update wird nun installiert und ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. Anschließend sollten Sie eine Ausgabe erhalten, in der als Nachricht ein „The update completed successfully“ erscheint. Sie können nun den Server rebooten.

6) Nach dem Reboot sollten Sie die Firewallregel für ausgehenden HTTP Verkehr wieder deaktivieren:

esxcli network firewall ruleset set -e false -r httpClient

VMware ESXi: Lokale Festplatte als Raw Device Mapping (RDM) einbinden

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In der kostenlosen bzw. Free Variante von VMWare ESXi Hypervisor ist es mit dem VSphereClient als auch der WebUI nicht möglich, eine lokale Festplatte direkt in eine VM zu mounten.

Jedoch Mithilfe des CLI Tools vmkfstools vom VMWare lässt sich dies manuell erledigen. Das Tool erzeugt eine Art symbolischen Link zu der Festplatte und erzeugt eine vmdk Datei, welche dann einfach einer VM als neue Festplatte zugeordnet werden kann.

Verbinden Sie sich via SSH zu Ihrem ESXi Host

Lassen Sie sich alle verfügbaren Festplatten anzeigen mit dem Befehl: ls -l /vmfs/devices/disks. Ihre Festplatte ist dort nun mehrfach gelistet, im Regelfall beginnt der Name der Festplatte mit t10.* oder vml.*. Der korrekte Name ist der Eintrag, der mit dem genannten Prefix beginnt ohne z.B. „:1“ endet, somit wäre das hier der korrekte Name: t10.ATA_____WDC_WD40EFRX2873DSFHR_________________________WD2DWCC46DFS7GSA.

Nun ist entscheidend in welchem Modus Sie die Festplatte einbinden möchten, mehr Details verrät der KB2009226 Eintrag bei vmware. Ich habe mich für den physikalischen Modus entschieden, da dieser keine Daten zwischenspeichert sondern direkt auf die Festplatte schreibt.

virtual compatibility RDM:
vmkfstools -r /vmfs/devices/disks/$diskname$ /vmfs/volumes/$datastore$/$folder$/$disk$.vmdk
 
physical compatibility RDM:
vmkfstools -z /vmfs/devices/disks/$diskname$ /vmfs/volumes/$datastore$/$folder$/$disk$.vmdk

Mit echten Daten sieht das dann so aus:

vmkfstools -z /vmfs/devices/disks/t10.ATA_____WDC_WD40EFRX2873DSFHR_________________________WD2DWCC46DFS7GSA /vmfs/volumes/datastore1/internal_disks/wd40.vmdk

Rechtsklick auf eine VM -> Einstellungen bearbeiten -> Hinzufügen -> Festplatte -> Vorhandene Festplatte verwenden -> Suchen Sie Ihren Ordner mit der vmdk Datei, wählen danach noch den Disk-Controller und Bestätigen das Hinzufügen.
Das ganze sieht dann so aus:

Entfernen kann man die Festplatte am einfachsten über den Datastore-Browser.

VMWare ESXi 6.0 auf inkompatibler HW installieren/updaten

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Wer die VMWare Szene etwas verfolgt wird festgestellt haben, dass VMWare gerade im ESXi Bereich immer weniger Hardware offiziell unterstützt und damit auch Treiber aus Ihren Paketen entfernt. Sehr ärgerlich, denn das ein oder andere Feature aus der 5.5 oder 6.0er sind schon ganz sinnvoll. Vorab die Info, der VSphere Client wird seit Version 5.1 nicht mehr weiterentwickelt und auch nicht mehr mit neuen Features ausgestattet. D.h. viele Features lassen sich so gar nicht nutzen, wie z.B. neuere HW Versionen der VMs.

Aber gut, zurück zum eigentlichen Thema. Mein VMWare Server besteht aus einem Core i7 und einem Gigabyte Mainboard. Für ESXi 5.1 noch alles super, ab 5.5 wird das Board nicht mehr unterstützt, primär aufgrund dem SATA Treiber. Nach langer Suche habe ich den ESXi-Customizer gefunden, der unter Windows 7/8/10 mit der PowerShell eine customized ISO erzeugt, in die u.a. auch eigene Treiber integriert werden können.

Parallel dazu gibt es auch die Option in ESXi via CLI-Update den Treiber nachzurüsten und dann das 5.5 oder 6.0er Update-Paket einzuspielen. Diese Variante habe ich jedoch nie getestet, da man erst nach dem Neustart merkt, ob es geht oder nicht. Die customized ISO zeigt direkt im Setup ob die Festplatten erkannt werden oder nicht.

Hier gibt es den Download.
Weiterhin das VMware PowerCLI Version 5.1 oder höher benötigt.

Anschließend können Sie hiermit eine ISO für ESXi 6.0 mit dem SATA-xahci- sowie dem Netzwerk-Treiber erzeugen. Öffnen Sie dazu die Windows-PowerShell und navigieren Sie zum ESXi-Customizer-PS Skript.

.\ESXi-Customizer-PS-v2.4.ps1 -v60 -vft -load sata-xahci,net55-r8168

Wenn das erledigt ist, ISO brennen und Upgrade von CD starten.
Weitere Varianten des Skripts sind auf der Hersteller-Webseite des ESXi-Customizers beschrieben.

VMWare ESXi 5.1/5.5/6.0 – Festplattenprovisionierung von Thick zu Thin ändern

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Mittlerweile haben sich so einige VMs auf meinem ESXi Server angesammelt, jedoch leidet die Performance sehr, wenn mal mehr wie 2 VMs parallel gestartet sind. Aus dem Grund bin ich auf eine SSD (512GB 850 Pro von Samsung) umgestiegen. Bzw. ich habe diese parallel zu den vorhandenen Festplatten eingebaut.

Verschieben kann man die VMs relativ einfach über den Dateibrowser im VSphere Client, Datenspeicher durchsuchen und dann rechtsklick auf den Ordner mit der VM und „Wechseln zu“ wählen. Schon verschiebt der Client die VM auf die SSD. Zu beachten ist, dass durch diesen Vorgang jede Thin-Provisionierte Festplatte zu Thick-Provisioning konvertiert wird. Das ist gerade bei einer SSD nicht so toll, da der Platz ja doch beschränkt ist.

vmware1

Wenn die VM verschoben ist, löscht die VM aus der Bestandsliste, aber nur das, nicht auch die Dateien löschen. Suchen Sie dann über den Dateibrowser Ihre verschobene VM und importieren Sie diese wie Rechtsklick auf die vmx Datei. Nun sollte die VM-Disk wieder ins Thin-Format konvertiert werden.

Hierzu ist ein Zugriff per SSH notwendig, diesen Dienst kann man unter Konfigurationen -> Sicherheitsprofil manuell starten. Anmelden kann man sich anschließénd via root & dem Passwort des ESXi Servers.

vmware2

Navigieren Sie nun zu Ihrer VM, im Regelfall etwas unter /vmfs/volumes/datastore1 o.ä.
Anschließend konvertieren Sie mit folgendem Befehl die VM-Disk:

vmkfstools -i "Windows 10 Preview.vmdk" -d thin "Windows 10 Preview-thin.vmdk"

Anschließend bearbeiten Sie im VSphere Client die VM, entfernen Sie die vorhandene Festplatte. Fügen Sie anschließend direkt wieder eine neue Festplatte hinzu, wählen aber als Option „Vorhandene Festplatte nutzen“. Suchen Sie nun im Dateibrowser Ihre neue Thin-Provisionierte VM-Disk. Diese sollten Sie neben dem Dateinamen auch an der Größe erkennen.

Das wars auch schon. Kontrollieren können Sie den Vorgang abschließend auch noch Mal an der Konsole. Erster Befehl zeigt die max. Größe, der zweite Befehl die tatsächliche Nutzung. Die Werte sollten sich unterscheiden.

ls -lh *.vmdk
du -h *.vmdk

Die alte große Festplatte können Sie nach einem Test via Dateibrowser einfach entfernen.