Nach Fedora 18 Update via yum startet gnome nicht mehr

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Keine Bewertung vorhanden)
Loading...

Heute stand ein weiteres System auf der Tagesordnung zum Update, diesmal ein Desktop Client. Hier läuft als X-Umgebung gnome. Diese Umgebung lässt sich seit dem Update leider nicht mehr starten. Auch das Update auf den neusten Kernel brachte keine Besserung.

Aktuell habe das Gerät in den Runlevel 3 starten lassen, damit wenigstens etwas getestet werden kann. Wie das genau geht, entnehmen Sie bitte dem separaten Beitrag von uns.

Folgende Fehler tauchen im messages Log auf, das Xorg.0.log zeigt keine Auffälligkeiten:

kernel: [87.120128] gnome-session-c[1114]: segfault at c ip b739dbe4 sp bf84813c error 4 in libxcb-glx.so.0.0.0[b7394000+17000]
gnome-session[1084]: Gdk-WARNING: gnome-session: Fatal IO error 11 (Die Ressource ist zur Zeit nicht verfügbar) on X server :0.

Sobald wir dafür eine Lösung haben, werden wir das entsprechend hier veröffentlichen.

UPDATE:

Die Ursache lag wohl ein einer falschen /etc/X11/xorg.conf Datei. Nach dem ich diese entfernt habe, ließ sich einwandfrei gnome starten. VNC startet jedoch nach wie vor keine gnome Session. Hier forschen wir weiter.

UPDATE2:

Herausgefunden habe ich nun, dass der vncserver (tigervnc) nicht startet und folgende Meldung wirft:

gnome-session[1506]: WARNING: App 'gnome-shell.desktop' respawning too quickly

Der lokale X-Server startet aber sauber & problemlos, nachdem die xorg.conf entfernt wurde. Also kann es eigentlich nicht mehr viel sein. Jetzt kommt das Interessante. Startet man den VNCServer manuell, also nicht via systemd, sondern so:

/usr/bin/vncserver :1 -geometry 1600x950

Startet der VNCServer problemlos. Beenden kann man Ihn dann wieder via:

/usr/bin/vncserver -kill :1

Jetzt ist die große Frage, warum funktioniert das nicht via systemd. Ich suche weiter 🙂

UPDATE3:

So, hier haben wir nun auch den passenden Bug bei Redhat im Bugzilla gefunden. Dann ist das eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis das gefixt ist. Im Archlinux Forum ist ebenfalls das Thema aufgetaucht, auch dort kann man bestätigen, dass es wohl einen Zusammenhang zu systemd gibt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Sicherheitsfrage * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.