Fedora 18 veröffentlicht

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Mit dem heutigen Tag ist Fedora 18 veröffentlicht worden. Entsprechende Downloads sind hier zu finden. Neben den wohl aktuellsten Versionen sämtlicher Software-Pakete hält auch ein erst 1 Woche alter Kernel Einzug in die Distribution.

Als wohl auffälligste Änderung, und auch heftig diskutierte Änderung ist der neue Anaconda Installer mit an Board. Er soll das Setup wesentlich vereinfachen, im Bugtracker sieht man aber auch, dass es noch etliche Probleme gibt.

Weiterhin bringt Fedora 18 auch Samba 4 inkl. Active Directory Unterstützung mit, weshalb es jetzt noch einfacher ist, eine eigene Domäne aufzubauen. Weiterhin ist es nun auch deutlich einfacher, sich in einer vorhandenen Domäne anzumelden.

Interessant ist, dass ein weiterer Paketmanager (DNF) mit ausgeliefert wird. Neben yum, apt & dem Package-Kit Backend Zif ist damit der 4. Paketmanager verfügbar. Mit der Unterstützung von Libsolv, welches dem Opensuse Projekt entstammt, sollen Abhängkeiten besser aufgelöst werden.

Als Firewall bringt Fedora 18 jetzt firewalld standardmäßig mit. Der große Vorteil ist, dass Anpassungen an der Firewall im Betrieb übernommen werden können, ohne das der Dienst neugestartet werden muss.

Sehr gut finde ich die Integration in die NetworkManager GUI, um einen eigenen WLAN Access Point zu betreiben, sofern die WLAN Karte diesen Modus unterstützt. Ob die WLAN Karte dies kann, kann hier nachgeschlagen werden.

In ca. 4 Wochen, wenn alle Kinderkrankheiten soweit im Griff sind, werde ich auch auf unserem Entwicklungssystem auf Fedora 18 upgraden. Unter Fedora 17 wurde noch preupgrade empfohlen, jetzt wieder per yum upgrade. Ich werde berichten…

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