Willkommen im MiGo-IT-Blog

Sonderartikel

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Herzlich Willkommen im neuen MiGo-IT-Blog.

Dies ist das offizielle Nachfolge-Projekt von Mikes-PC Hilfe. Evtl. wundern Sie sich, wo das Forum als auch die Tipps geblieben sind. Diverse Umstände haben mich dazu veranlasst, das Forum zu schließen. Einer der Hauptgründe ist aber die momentane Situation der Forumssoftware selbst gewesen. Der bisherige Deutschlandvertrieb durfte schon die aktuelle Version nicht mehr verkaufen, ebenso wie den Nachfolger. Für uns hätte das bedeutet, schnellstmöglichst ein Update auf den Nachfolger anzugehen, der Aufwand dafür hätte aber in keinem Verhältnis gestanden. Auch nimmt das Projekt einen enormen Zeitaufwand in Anspruch, was die weiteren Gründe waren. Alle Details finden Sie hier.

Das Mikes PC Hilfe Forum konnten wir aber als Archiv weiterleben lassen, klicken Sie dazu in der Navigation auf das Archiv. Alle Themen sind dort enthalten. Auch alle Links aus z.B. Suchmaschinen sollten weiter funktionieren.

Eine Option um neue Beiträge zu schreiben gibt es nicht, wir bieten hier auch keinen PC Support mehr an. Dafür bitten wir Sie, sich in anderen Foren Rat zu holen.

Ich hoffe Sie bleiben uns als Leser im Rahmen des Blogs treu :)

Grüße Mike

eclipse/PDT automatischer FTP Upload beim Speichern

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Sehr lange habe ich mich mit dem Thema beschäftigt, aus eclipse heraus direkt beim Speichern einen FTP Upload der geänderten Datei durchzuführen. Bisher habe ich dafür die Software Fling File Transfer benutzt. Da diese aber in den neueren Versionen scheinbar einen Memory Leak hat und die alten nicht unter Windows 8 laufen, musste eine Alternative her.

Ich habe nun weitere Produkte wie PureSync oder SyncBackPro getestet, aber keines der Tools kam a) an die Geschwindigkeit von Fling heran. Da ich selbst mit eclipse arbeite kam mir sogar mal kurzzeitig der Gedanke auf eine andere Entwicklungsumgebung umzusteigen. Kostenpflichtig gabs da Adobe Dreamweaver, welches den FTP Upload unterstützt. Kostenlos gabs Aptana. Das hat mir recht gut gefallen, da Aptana auf eclipse basiert.

Also Aptana heruntergeladen, entpackt und alle Projekte konvertiert und FTP Upload eingerichtet. Funktionierte super. Bis ich dann das erste mal damit arbeiten musste. Kein passendes Farbschema was für alle Editoren passte usw. Ich war unzufrieden. Also wieder zurück zu eclipse.

Wer in Google nach “Eclipse automatic FTP Upload on file change” sucht wird oftmals auf RSE verwiesen, den Remote System Explorer. Aber das war nicht das, was ich suchte. Kommen wir nun aber zum Ergebnis, die Lösung ist ANT zu benutzen. Im folgenden erkläre ich wie man ANT in einem PHP Projekt konfiguriert und einsetzt.

Kapitel: Eclipse für ANT & FTP vorbereiten

Alle folgenden Bilder/Anleitungen basieren auf eclipse Kepler. Benutzt wird hier die Standardversion von eclipse. Damit ANT funktioniert müssen ggf. noch Pakete nachinstalliert werden. Dazu auf Help -> Install new Software -> als Site unter Work with -> “Kepler – http://download.eclipse.org/releases/kepler” auswählen. Dort dann unter General Purpose Tools -> “Eclipse plug-in development environment.” Ggf. ist das Paket schon durch SVN oder andere Tools installiert.

eclipse software

Nun benötigen wir noch 2 Libs die wir ins eclipse Verzeichnis kopieren müssen. Downloaden Sie von der Apache Webseite das commons-net (aktuell commons-net-3.3-bin.zip) Paket. In dem ZIP File finden Sie nun die Datei “commons-net-3.3.jar“. Kopieren Sie diese ins eclipse Verzeichnis.

Kopieren Sie weiterhin aus dem Java JDK (sofern nicht installiert, installieren Sie die neuste Version) die Datei tools.jar. Diese findet sich in diesem Pfad: C:\Program Files\Java\jdk1.7.0_45\lib. (ggf. Versionsnummer bei Ihnen anpassen.

Diese 2 Dateien müssen nun ANT noch als classpath hinzugefügt werden. Dazu klicken Sie in eclipse auf Window -> Preferences -> ANT -> Runtime. Klicken Sie dort dann auf “Ant Home Entries (Default)” und wählen rechts “Add external JARs” Wählen Sie nun die beiden Dateien aus. Sofern Sie zuerst die commons-net Datei wählen, wird Ihnen ein Hinweis angezeigt, dass die tools-lib noch fehlt. Bestätigen Sie dies und fügen Sie auf dem gleichen Wege die tools.lib hinzu.

perferences

Prüfen Sie nun ob unter Window -> Show View -> Other -> ANT verfügbar ist. Falls ja, wählen Sie diese dort aus. Die View sollte sich nun im unteren Bereich neben der Console/Tasks andocken.

Ggf. muss ANT noch manuell aktiviert werden. Dazu klicken Sie auf File -> New -> Other -> öffnen Sie den Java Ordner -> Java Project from Existing Ant Buildfile. Klicken Sie auf Next. Sollte nun ein Dialog mit der Frage “Always enable activities and don´t ask me again” erscheinen, bestätigen Sie diesen. Danach brechen Sie den Assistenten ab.

Kapitel: ANT Konfigurationen anlegen (build.xml/build.properties)

Nun benötigen wir 2 neue Config-Files für das Projekt. Legen Sie im Projekt Ordner eine build.xml sowie eine build.properties Datei an. Füllen Sie diese mit folgenden Inhalten. Auf die einzelnen Optionen gehe ich später ein:

build.xml

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<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<project name="MyProject">
  <property file="build.properties" />
	<target name="ftp-dev" description="ftpDev">
	<echo>Uploading files to "${ftp.dev.server}" ftp</echo>
		<ftp  server    = "${ftp.dev.server}"
		      userid    = "${ftp.dev.user}"
		      password  = "${ftp.dev.password}"
		      remotedir = "${ftp.dev.remotedir}"
		      passive   = "yes"
		      binary    = "yes"
		      depends   = "no"
		      verbose   = "yes"
		      action    = "put">
		    <fileset dir="${local.dir}">
		      <exclude name=".settings/" />
		      <exclude name="**/.svn/" />
		      <exclude name="build.xml" />
		      <exclude name=".project" />
		      <exclude name=".buildpath" />
		      <exclude name=".externalToolBuilders/" />
		      <exclude name="*.properties" />
		      <modified cache="propertyfile">
		    	<param name="cache.cachefile" value="cache-dev.properties"/>
		      </modified>
		    </fileset>
		</ftp>
	</target>
	<target name="ftp-prod" description="ftpProd">
	  <echo>Uploading files to "${ftp.prod.server}" ftp</echo>
	    <ftp  server    = "${ftp.prod.server}"
	          userid    = "${ftp.prod.user}"
	          password  = "${ftp.prod.password}"
	          remotedir = "${ftp.prod.remotedir}"
	          passive   = "yes"
	          binary    = "yes"
	          depends   = "no"
	          verbose   = "yes"
	          action    = "put">
	        <fileset dir="${local.dir}">
	          <exclude name=".settings/" />
	          <exclude name="**/.svn/" />
	          <exclude name="build.xml" />
	          <exclude name=".project" />
	          <exclude name=".buildpath" />
	          <exclude name=".externalToolBuilders/" />
	          <exclude name="*.properties" />
	          <modified cache="propertyfile">
	            <param name="cache.cachefile" value="cache-prod.properties"/>
	          </modified>
	        </fileset>
	    </ftp>
	  </target>
</project>

build.properties

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#Ftp settings DEV Stage
ftp.dev.server=devhostname
ftp.dev.user=username
ftp.dev.password=password
ftp.dev.remotedir=/path/to/remote/folder/
 
#Ftp settings PROD Stage
ftp.prod.server=prodhostname
ftp.prod.user=username
ftp.prod.password=password
ftp.prod.remotedir=/path/to/remote/folder/
 
#Local Settings
local.dir=C:/dev/www/html

Gehen wir zuerst auf die build.xml ein. Variablen werden wie folgt definiert: ${local.dir} Diese Variablen müssen dann in der build.properties hinterlegt sein. Die Benennung der Variablen ist komplett Ihnen überlassen. Es gibt keine Namensräume oder ähnliches. Damit das build.xml die Property Datei kennt wird diese via Tag angegeben.

Nun folgen die Targets. Es können verschiedene Targets angegeben werden. In unserem Beispiel gibt es ein Target für den FTP-Upload auf den Entwicklungsserver und einen FTP Upload auf den Produktivserver. Der AutoUpload wird später nur für den Entwicklungsserver aktiviert, könnte aber auch parallel direkt auf den Produktivserver schreiben. Effektiv sind beide Targets identisch bis auf die Variablennamen, wir benötigen ja andere Zugangsdaten, sowie der Targetname unterscheidet sich.

Innerhalb des Targets gibt es einen echo Befehl der in der Console Text ausgibt. Danach folgt der FTP-Konfigurations Abschnitt. Die Werte sind eigentlich selbsterklärend. Ein komplettes Handbuch zu den FTP Konfigurationen (Alle Werte innerhalb des Tags) finden Sie in in der offizielle Apache Dokumentation.

Zu erwähnen ist hier eigentlich nur der Wert “depends“. Dieser soll eigentlich nur die neuen Dateien hochladen, die sich seit dem letzten Build geändert haben. Hier bin ich auf diverse Probleme gestoßen. Eclipse geht hier beim Build hin und vergleicht den Timestamp der Dateien auf dem FTP mit dem lokalen Timestamp. Auf dem FTP Server werden die TimeStamps nur in Minuten angegeben. Das bedeutet, die Datei wird nur jede Minute neu hochgeladen. Speichert man also in Sekunde 12 der Minute, muss man 48 Sekunden warten und erneut speichern, bevor die Datei hochgeladen wird. Zusätzlich gibt es hier jede Menge Probleme mit den Zeitzonen Einstellungen des FTP Server sowie Sommerzeit/Winterzeit Probleme. Daher steht der Wert hier auch auf “no“. Das Problem lösen wir aber anders :)

Der Bereich rund um <fileset> beschreibt welche Dateien wir lokal per FTP hochladen wollen. Über “dir” und der passenden Variable wird der lokale Pfad angegeben. Theoretisch dürften auch relative Pfade funktionieren, habe ich aber nicht getestet. Innerhalb des Tags finden sich nun noch <exclude> Tags. Damit können wir explizit Dateien & Ordner ausschließen. Der exclude Tag ist sehr komplex und kann über diverse Pattern auch deutlich komplexere Ausschlüsse darstellen. Auch hier finden Sie alle Infos in der offiziellen Apache Dokumentation.

Kommen wir nun zur Alternativen Lösung für das depends im ftp Block. Die Lösung hier ist der <modified> Block. Damit legt ANT einen lokalen Cache (cache-dev.properties) an und speichert wann welche Datei modiziert wurde. Da wir 2 Targets nutzen, teilen wir ANT mit, dass es auch 2 verschiedene Cache Files benötigt. Damit wird nach jedem Build der Cache aktualisiert und nur noch die Dateien selektiert, welche sich seither verändert haben. Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Apache Dokumentation.

Damit sind wir mit der Konfiguration der 2 Dateien fertig und können nun beginnen, das Skript in eclipse einzurichten.

Kapitel: ANT einrichten

Öffnen Sie nun die ANT View am unteren Bildschirmrand, falls noch nicht geschehen. Ziehen Sie nun via Drag’n’Drop die build.xml aus Ihrem Projekt Ordner in die View. Dies sollte nun so aussehen:

ant_view

Jetzt können Sie “ftp-dev” auswählen und rechts oben in der View auf den grünen Play Knopf klicken. Ist alles richtig eingerichtet, wechselt die Ansicht auf den Reiter Console und zeigt dann folgendes an:

console

In dem Fall zeigt der Screenshot zwar “0 files sent” an, in Ihrem Fall müsste er jetzt einmal alle Dateien übertragen und die Cache Datei anlegen. Beim nächsten Ausführen zeigt er auch bei Ihnen 0 files an. Ändern Sie nun eine Datei und führen den Job erneut aus, übertragt er diese 1 Datei.

Kapitel: AutoBuild oder Automatischer FTP Upload

Nun kommen wir zum eigentlichen Teil des Artikels, dem automatischen Upload. Dazu müssen wir erst den Auto Build in Eclipse aktivieren. Dazu wählen Sie in der Menüleiste Project -> Build automatically.

auto_build

Jetzt müssen wir die Einstellungen vom Projekt noch anpassen. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihr Projekt -> Properties und wählen links in den möglichen Optionen “Builders“. Klicken Sie nun rechts den Button Import. Dort sollte nun Ihre angelegte build.xml erscheinen. Wählen Sie diese aus. Es sollte nun wie folgt aussehen:

properties

Wählen Sie ihren neuen Eintrag mit build.xml aus und klicken rechts auf Edit. Wechseln Sie in den Reiter Targets. Klicken Sie beiden ersten 3 Zeilen jeweils rechts den Button “Set Targets” und wählen in dem Dialog dann “ftp-dev” aus. Es sollte nun wie folgt aussehen:

builder_config

Bestätigen Sie den Dialog mit OK und schließen Sie danach die Properties des Projekts. Ab sofort sollte bei einem ändern einer Datei oder hinzufügen/löschen einer Datei automatisch der Build gestartet werden und damit unser FTP Upload Skript.

Viel Spaß mit eclipse und dem builtin FTP Upload ohne Extra-Werkzeuge/Software.

[Windows 8] Arbeitsspeicher läuft aus unerklärlichen Gründen voll

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Vorweg, der Tipp funktioniert auch unter Windows 7.

Ich habe vor ein paar Wochen mein Notebook mit neuen SSD versehen und anschließen Windows 8.1 installiert. Sehr empfehlenswert, wenn man aus seinem Notebook noch mal richtig Power holen will. Beim dem Update wurden von mir auch diverse Treiber & andere Software auf den neusten Stand gebracht.

Leider war der Spaß schnell vorbei, nach gut 3-4 Stunden Laufzeit war der Arbeitsspeicher randvoll. Ein Neustart brachte erst Mal Besserung. Meine Vermutungen gingen von Treibern bis hin zu Windows 8 Macke. Habe daraufhin Windows 7 wieder installiert, nach dem alle Software wieder installiert war, exakt das gleiche Bild. Damit konnte ich Treiber und Windows 8 ausschließen.

Also wieder Windows 8.1 installiert und gesucht. Im Taskmanager konnte man unter dem Reiter Leistung sehen, dass die Auslastung bei 100% lag. Auf dem Reiter Prozesse sah man aber keinen Prozess der soviel Speicher verbrauchte. Unter Windows 8 & 8.1 nennt der Reiter sich Details.

Sofern man dort einen Prozess entdeckt hat, ist die Suche beendet. Erkennt man aber keinen Prozess, hilft folgendes vielleicht. Rechtsklick auf die Spaltenüberschriften -> Spalten auswählen. Unter Windows 7 wird das via Ansicht erledigt.

Dort fügt nun die Spalte “Nichtausgelagerter Pool” ein. Sollte es dann wie auf dem Screenshot anbei aussehen, dann ist der Übeltäter entdeckt. Ursache ist wahrscheinlich ein Speicherproblem der Anwendung. Bei mir war es “Fling File Transfer”, also fling.exe.

taskmanager

Sollte das bisher zu keinem Ergebnis geführt haben, ist wohl ein Treiber an dem Problem schuld. Dazu ist das Tool RAMMap von Sysinternals, jetzt Microsoft, eine gute Hilfe. Das Tool zeigt an wie der Arbeitsspeicher gerade verteilt ist. Wahrscheinlich ist auch hier der Bereich “nonpaged pool” oder “paged pool” sehr groß.

Nun wird es etwas komplizierter. Jetzt benötigen wir das Tool Poolmon, welches im Windows Driver Kit enthalten ist. Dazu muss das Windows Driver Kit (WDK) heruntergeladen und installiert werden. Nach der Installation liegt die Datei poolmon.exe im Ordner in den Installiert wurde und dann im Unterordner Support\Tools liegen. Starten Sie die Eingabeaufforderung via Windows-Taste + R -> cmd. Navigieren sie nun in den Ordner Tools und starten Sie poolmon.exe.

Durch Drücken der Taste P wird zwischen Paged Pool und Nonpaged Pool hin und her geswitched. Mit der Taste B wird absteigend nach Bytes sortiert. Nun sollte in der obersten Zeile ein Eintrag mit sehr vielen Bytes erscheinen. Ist dem so, benötigen Sie nun die 3-4 Zeichen aus der ersten Spalte. Weitere Hilfe zur Bedienung von poolmon.exe finden Sie in der Microsoft Knowledge Base.

Im oben genannten Fall von Fling File Transfer war es Irp. Das ist ein Systemtreiber bei dem es Primär um IO Requests geht, egal in welche Richtung (Netzwerk, Festplatte usw).

Sofern es hier auch bei Ihnen Irp sein sollte ist die Suche fast vergeblich, sehr viele Treiber schreiben und lesen. Ich gehe davon aus, dass es nicht Irp ist, fahren Sie dann wie folgt fort. Beenden Sie poolmon durch drücken von Q. Navigieren Sie nun zu:

C:\Windows\System32\drivers

Geben Sie dort nun folgenden Befehl ein: (TsWD steht als Beispiel für Ihre 3-4 Zeichen aus poolmon mit der größten Byteanzahl)

findstr /s TsWD *.sys

Im Idealfall werden jetzt nur ganz wenige Treiber gefunden. Aktualisieren Sie genau diese Treiber, wahrscheinlich wurde das Problem mittlerweile vom Hersteller behoben.

UPDATE:

Ein paar aktuell bekannte Prozesse die für hohe Auslastung bekannt sind:

Fling File Transfer – In der aktuellen 2.35 Version ist nach wie vor ein Bug in der fling.exe vorhanden der den NonPaged Pool Bereich voll schreibt bis der Arbeitsspeicher voll ist. Ältere Versionen die den Bug nicht haben laufen unter Windows 8 nicht. Für Windows 7 besteht die Option auf eine alte Version 2.2x zurückzugehen.

RuntimeBroker.exe – Hier hat eine der Apps die in den Kacheln läuft ein Problem. Microsoft kennt den Bug bereits. Bekannte App zur Zeit “The Time”.

AMD Treiber & Battlefield 4 – Es gibt auch im aktuellen AMD Treiber einen Bug der bereits im Forum gemeldet und von AMD bestätigt wurde. Man arbeitet daran.

Frohe Weihnachten & guten Rutsch ins Jahr 2014

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Das erste Jahr ohne Mikes-PC-Hilfe geht zu Ende. Ich betrache es mit einem weinenden & einem lachenden Auge. Mit dem MiGo-IT-Blog habe ich ein tolles Nachfolgeprojekt gefunden.

Ich werde versuchen den Zyklus an neuen Artikel beizubehalten, wie er bisher auch funktioniert hat. Aktuell kann ich den Ausblick auf ein neues HowTo geben, welches sich mit Fedora & OpenVPN beschäftigt.

Weiterhin werden wohl auch im nächsten Jahr Themen aus dem Windows 8/8.1 sowie aus dem iphone Umfeld mit in den Fokus rücken. In welchem Detailgrad wird sich noch zeigen.

Der beliebteste Artikel dieses Jahr ist das HowTo zum flashen von CyanogenMod auf das Galaxy Tab 10.1N. Hier gibt es auch in den Kommentaren rege Diskussionen. Freut mich, dass der Artikel so gut ankommt.

Zuletzt möchte ich allen treuen Lesern, evtl. sind auch einige Ex-Mikes-PC-Hilfe Besucher darunter, Danke für die Treue sagen. Weiterhin wünsche ich Ihnen & Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Virenscanner clamav unter Fedora einrichten

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Wer einen Linux Rechner betreibt, egal ob als Endbenutzer oder als Server wird auch mit dem Gedanken spielen, einen Virenscanner einzusetzen. Unter Fedora ist clamav eine der einfachsten Alternativen. Neben einer guten Trefferquote zeigt der Scanner aber auch einige Fehlalarme an. Das ist mir effektiv aber lieber, statt einen echten Virus zu übersehen.

Installiert wird der Virenscanner wie folgt:

yum install clamav clamav-update

Sobald der Virenscanner einmal installiert ist, starten wir das Update der Virendefinitionen via:

freshclam

Nun sollte das erscheinen:

ERROR: Please edit the example config file /etc/freshclam.conf
ERROR: Can't open/parse the config file /etc/freshclam.conf

Öffnen Sie nun mit vi /etc/freshclam.conf und setzen Sie vor das “Example” eine # (Raute)

Wenn Sie nun “freshclam” erneut ausführen, sollte eine Meldung ähnlich zu dieser erscheinen:

ClamAV update process started at Sun Oct 20 17:14:48 2013
main.cvd is up to date (version: 55, sigs: 2424225, f-level: 60, builder: neo)
daily.cld is up to date (version: 17978, sigs: 414069, f-level: 63, builder: neo)
bytecode.cvd is up to date (version: 228, sigs: 43, f-level: 63, builder: neo)

Unter Fedora 19 wird für den regelmäßigen Scan unter /etc/cron.d/clamav-update ein Cronjob angelegt. Das Skript startet alle 3 Stunden und sucht nach neuen Update.
In der /etc/freshclam.conf kann nun noch sowohl ein Logfile als auch noch diverse andere Einstellungen vorgenommen werden.
Ich habe hier nur das Logfile & Logrotate aktiviert.

Nun kann der PC gescannt werden. Ein erster Test kann wie folgt gestartet werden:

clamscan -ri /home

Mit dem Parameter werden nur die infizierten Dateien gelistet, r bewirkt dass rekursiv der Ordner durchsucht wird.
Um zu testen, ob der Virenscanner funktioniert, können Sie ein EICAR Test erzeugen. Dazu kopieren sie den Text-String den Sie hier finden, in eine Datei und speichern Sie diese in Ihrem Home-Ordner. Scannen Sie nun mit vorher genannten Befehl. Es sollte nun eine Datei gefunden werden.

Sofern Sie den Scan automatisiert starten lassen wollen, können Sie den Befehl in ein Skript packen, welches per Cronjob ausgeführt wird. Ergänzend nun noch ein paar Befehle, die nützlich sind, wenn ein Virus gefunden wird. Bei oben genannten Befehl passiert außer dem Hinweis gar nichts.

--remove (Entfernt die Datei direkt)
--move=DIRECTORY (Ordner angeben in den die Datei verschoben werden soll. Hinweis: Muss Schreibrechte für dem clamav User haben)
--copy=DIRECTORY (Ordner angeben in den die Datei kopiert werden soll. Hinweis: Muss Schreibrechte für dem clamav User haben)

Weitere Parameter wie ausgeschlossene Ordner usw. lassen sich via “man clamscan” nachlesen.

Anbei noch ein ausführlicheres Skript für den Virenscan:

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#!/bin/bash
#######################
# Create the log file if needed
#
AV_LOG="/var/log/clamav/virusscan.log"
 
if [ ! -f "$AV_LOG" ]; then
        touch "$AV_LOG"
        chmod 600 "$AV_LOG"
else
        mv "$AV_LOG" "$AV_LOG-`date +%Y%m%d`"
fi
#
########################
COMMON_DIRS="/bin /sbin /usr/bin /usr/sbin /usr/local/bin /usr/local/sbin /home /tmp /www /root /var /opt /etc"
########################
# Start the scan and mail to root (change as needed)
#
clamscan -ri $COMMON_DIRS --log="$AV_LOG" --quiet
 
if [ $? -gt 0 ]; then
        SUBJECT="VIRUS DETECTED - Virus-Scan-Log - `date +%d.%m.%Y`"
else
        SUBJECT="OK - Virus-Scan-Log - `date +%d.%m.%Y`"
fi
# Send Log to root
cat "$AV_LOG" | mail -s "$SUBJECT" root@localhost
#
########################

Upgrade von Fedora 18 nach Fedora 19 via YUM

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Offiziell wird der Update-Weg via YUM nicht unterstützt, über folgenden Weg ist es aber problemlos machbar.

Lösen Sie evtl. auftrendene Paketkonflikte auf. Prüfen können Sie das mit den folgenden 2 Befehlen. Sollte es hier Pakete geben, die angezeigt werden, kann man diese entweder deinstallieren (via yum remove) oder prüfen, ob es ggf. ein altes Paket ist, welches z.B. noch aus Fedora 17 stammt und in Fedora 18 eine Versionsnummer kleiner vorhanden ist. Dann dürfte ein yum reinstall paketname helfen.

package-cleanup --problems
package-cleanup --orphans

Nun muss der Fedora 19 GPG Key importiert werden:

rpm --import https://fedoraproject.org/static/FB4B18E6.txt

Nun können wir auch schon mit dem Upgrade beginnen:

yum reinstall fedora-release
yum clean all
yum update yum
yum --releasever=19 distro-sync

Fedora sucht nun alle Pakete für das Upgrade, mit y bestätigen und schon läuft das Upgrade.